Herzlich Willkommen bei der Oldendorfer Mühle - Handwerksmühle seit 1886

- Ihr Getreide-Spezialist - Optische Getreide-Sortierung - Vollkornprodukte - Feinmehle - Buchweizen -

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Der Mühlenhof



Das Mühlengebäude von 1936

Dass sich uralte Handwerkstradition und Innovation nicht ausschließen, beweist die Oldendorfer Mühle eindrucksvoll in der vierten Familiengeneration (seit 1886). Wegen des umkämpften Marktes war Spezialisierung auf hochwertige Vollkorn- und Spezialprodukte notwendig. Dem Verbraucher verpflichtet, investierte man intensiv in umweltfreundliche Zukunftstechnik. Seit 1994 wird durch aufwendige Fotoauslese ein 100%iger Reinheitsgrad des Getreides erreicht. Moderne Steuerungen überwachen die altbewährte Müllereitechnik und immer noch erzeugen die zwei  Wasserturbinen einen Teil der benötigten Energie.

Dank der Fotoauslese hat sich der Umsatz nahezu verdreifacht – mit allen Konsequenzen!  So werden täglich ca. 150 t Getreide zu Mehlen und Spezialschroten  verarbeitet und an die Brotindustrie, Handwerksbäcker und kleine Haushalte verteilt. Es wird in der Mühle hauptsächlich Roggen vermahlen, aber auch Weizen und Buchweizen. Diese Aufgaben bewältigen  5 Vollzeitkräfte (3 Fahrer + 1 Müller + 1 Lehrling) und 2 Halbtagskräfte im Büro.  Nötig wurden viele Umbauten, einige Neubauten und die Investition, vor allem in die Logistik. Seit 1998 können wieder Feinmehle mit der neu installierten Feinmühle hergestellt werden.

Der Weg zu immer neuen Nieschenprodukten muss die Zukunft des Betriebes sichern – Lebensmittel als Massengut sind nichts mehr wert und zur  Billigware in den Supermärkten geworden!

Seit Generationen ist die Landwirtschaft ein eigenständiger Betriebszweig des Mühlenhofes gewesen. Heute werden 68 ha landwirtschaftliche Nutzfläche bewirtschaftet. Auf den Flächen wird überwiegend Roggen als Brotroggen angebaut, aber auch Erbsen als Eiweißträger für das Viehfutter und Buchweizen. Der Buchweizen wird in der Mühle zu Buchweizenmehl weiterverarbeitet, welches Grundstoff für die Buchweizentorten in den umliegenden Cafes und Konditoreien ist.
Auf dem Grünland werden bis Weihnachten viele Gänse gehalten, und in den Ställen leben Schweine, die nach artgerechten und umweltschonenden NEULAND-Richtlinien gemästet werden.
Zum Hof gehören außerdem noch 25 ha Wald, wovon 5 ha um die Oldendorfer Totenstatt herum an den Landkreis Lüneburg verpachtet sind, der aus diesem Arial eine Touristenattraktion mit wunderschöner Heidefläche geschaffen hat.

Alles dieses kann man am deutschen Mühlentag – jedes Jahr am Pfingstmontag – hier in Oldendorf besichtigen, es sollten die Türen offen stehen.

Mit einem freundlichen  GLÜCK ZU        Ihr Andreas ENGEL


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