Botanisch gehört der Buchweizen zu den Knöterich-Gewächsen, ist also kein Getreide, lässt sich aber wie Getreide verwenden. Im Mittelalter war er als „Heidekorn“ Grundnahrungsmittel in den armen Gegenden. Buchweizen hat einen sehr hohen Lysingehalt, der ernährungsphysiologisch besonders wichtig ist.
Buchweizen ist sehr vitamin- und mineralstoffreich und enthält hochwertiges Eiweiß. Ein Inhaltstoff ist Lezithin, das für den Cholesterin - Stoffwechsel wichtig ist. Eine Besonderheit des Buchweizens ist, dass er frei von Klebereiweiß (Gluten) ist und bei Allergien gegen Gluten (Zöllakie-Kranke) eine Alternative zu Weizen darstellt.
Aufgrund seines Wohlgeschmacks und der hohen biologischen Wertigkeit kann Buchweizen mit seinem nussartigen Geschmack eine Bereicherung als Zutat beim Verbacken sowie bei süßen als auch herzhaften Speisen darstellen. Buchweizen ist auch als ganzes Korn sehr schnell gar und ist daher besonders ideal für alle Gerichte, wenn die Zeit zum Kochen knapp ist.
Backvorschlag für eine Buchweizentorte
Zutaten : 6 Eier 250 g Zucker 100 g Buchweizenmehl 1 EL Stärke ½ Päckchen Backpulver
aus den Zutaten einen Biskuitteig herstellen, Teig in eine Tortenform (28 cm) geben und ca. 45 min. bei 200° C. abbacken, Boden auskühlen lassen und 2x durchschneiden Füllung : 3 Becher Sahne 1 Dose Kronsbeeren
Rezeptvorschlag für Buchweizenpfannkuchen
Zutaten : 200 g Buchweizenmehl ¾ TL Salz 2 EL Sonnenblumenöl 440 g Buttermilch
alle Zutaten verrühren und 20 min. quellen lassen, in einer Pfanne backen, reicht für ca 8 Pfannkuchen
Rezeptvorschlag für Dinkel-Buchweizenbrot
Zutaten : 600 g Dinkelvollkornmehl 200 g Buchweizenmehl 3 TL Salz 4,5 EL Obstessig oder Apfelessig 1,5 Tüten Trockenhefe oder 3/4 Frischhefe ca. 700 ml lauwarmes Wasser je 75 g Sesamsaat, Leinsamen und Sonnenblumenkerne
alle Zutaten verrühren, in eine gefettete Kastenform geben, gehen lassen und ca 50 min backen lassen bei 180°C.
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